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In nomine Petris

Gleich zwei Artikel beschäftigen sich mit der Kirche.
Auch wenn beide auf den Ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, sieht das für den islamophoben natürlich ganz anders aus.

Wir beginnen mit einem klassischen Nicht-Artikel der als Rechtfertigung für den vorhergehenden, den wir später erwähnen erstellt wurde. Das Thema ist hier ein „Anschlag“ auf eine evangelische Kirche bei dem eine Eisenstange durch ein Fenster geschmissen wurde. Es werden im Quellartikel keine Täter erwähnt.

Dennoch plärrt das Kübeltier:

In unserem Land gilt die Religionsfreiheit nur noch für die Migranten. Gegen die einheimischen Religionen hetzen die Politiker, Medien und Migranten-Verbände (sprich: Islamverbände) um die Wette. So ist es kein Wunder mehr, dass das Leben der Christen in Deutschland gefährdet ist, so wie das Leben der 51-jährigen Sekretärin der evangelischen Kirchengemeinde in Burgstädt
[…]
SZ-Online hatte dem Anschlag diesen knappen Artikel gewidmet. Mehr sollt ihr derzeit nicht erwarten, denn die Medien sind gerade damit beschäftigt, voll gegen die katholische Kirche zu hetzen.

Der Vorfall ereignete sich im sächsischen Burgstädt. Es gab aber auch andere ähnliche Ereignisse:

Zuletzt häuften sich die Attacken auf Kirchen. Schmierfinken verunstalteten Kircheneingang und Friedhofsmauer in Zwickau-Cainsdorf mit blauer Farbe, zerstörten Grablichter. In Schwarzenberg stiegen Diebe in die Kirche Jesu Christi am Oelpfannenweg ein, stahlen Geschenkbeutel. Schaden: 1000 Euro.

Die Orte in Verbindungen ließen bei uns die Glöckchen läuten.

Schnell gegoogled:

Burgstädt. In der Nacht vom 19. auf den 20. Januar haben vermutlich Neonazis einen Proberaum der linken Punkband „Fallobstfresser“ in Burgstädt abgebrannt. Außerdem wurden Autos angezündet.

Mehr? Gibts hier:

Burgstädt | 28.01.2009 (Landkreis Chemnitzer Land)

Eine Scheibe des Bürgerbüros der Partei „Die Linke“ wird mit zwei Betonpflastersteinen eingeworfen.
Seit dem Frühjahr 2008 ist dies der sechste Angriff auf das Büro.

Burgstädt | 25.12.2008 (Landkreis Chemnitzer Land)

Am 25.12.2008 fallen Polizeibeamten mehrere rechte Schmierereien in Burgstädt auf.

Burgstädt | 21.12.2008 (Landkreis Chemnitzer Land)

In Burgstädt werden zwei alternative Jugendlcihe von zwei Neonazis angegriffen. Einer der Betroffene kann fliehen; der andere wird zu Boden gedrückt, durch Schläge und TRitte sowie eienr Eisenstange schwer im Kopfbereich verletzt.

Das Verunstalten von Friedhöfen scheint auch in Mode zu sein:

Zwickau | 08./09.05.2003 (Stadt Zwickau)

Unbekannte Täter stoßen im Ehrenhain für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten fünf Grabsteine um. Außerdem besprühen sie den Gedenkstein an der Stirnseite der Anlage mit Nazisymbolen. Auf dem Zugangsweg hinterlassen die Täter den Schriftzug „Wir kommen wieder“. Die Soko Rex ermittelt.

Zwickau | 20./21.04.03 (Stadt Zwickau)

In der Nacht vom 20. auf den 21. April stoßen Unbekannte auf dem jüdischen Friedhof in Zwickau 52 Grabsteine um, von denen sechs zerbrechen. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zum Hitlergeburtstag am 20. April.

Zwickau | 17.08.2008 (Stadt Zwickau)

Unbekannte reißen im Schwanenteichgelände aus einem Beet im Bereich des Ehrenmals für die Opfer des Nationalsozialismus Blumenpflanzen aus und legen damit ein Hakenkreuz.

So viel zur Gefährdung der Christen im Osten…aber kommen wir zur oben von Kybeline erwähnten „Hetze gegen die Katholiken“. Dies ist nämlich der wirkliche Grund für den obigen Artikel der sonst keine Schlüsse zulässt.

So kreierte das Kübeltier einen Erguss mit dem Titel: Bishof Mixa: “Sexuelle Revolution mitschuldig an Missbrauch”.
Spätestens sei den Kreuzzügen oder der Arschkriecherei zum Thema Piusbrüder wissen wir, daß Kybeline ihr pseudochristliches Image um jeden Preis zeichnet. So ist es auch hier. Im klassischen „blabla ABER bla“ Muster, welches wir zuletzt bei den Piusbrüdern gesehen haben schreibt sie:

Ich bin sicher nicht der größte Fan von ihm, aber hier finde ich, dass er gut gekontert hat. Und seine Aussage stimmt auch.  Die 68er Revolution hat auch die Kleriker geändert. Noch vor 50 Jahren wären solche bedepperte Bishöfe nicht möglich gewesen, die ihren Kirchen von Moslem „Asylsuchenden“ vollpinkeln lassen, die in den Medien behaupten, dass wir alle zum Gotte der Perversen, zum Allah beten. Dies alles ist ein Produkt der 68er. Sie hatten es eingebrockt, nicht die katholische Kirche[…]

Während der Rest der Nation den bekannten Polemiker Mixa und seine Show schon länger nicht mehr ernst nimmt. Sieht man wo dieser Dünnschiss auf fruchtbaren Boden fällt. Nämlich in der islamophoben Gosse.
Anderen ist es eher peinlich:

Ein Mitglied des Augsburger Diözesanrats nennt Mixas Aussagen „bedrückend“ und „unüberlegt“. Es werde „immer peinlicher“, wenn man als ehrenamtliches Mitglied des Diözesanrates auf die neuesten „Fettnäpfchen“ Mixas angesprochen werde. „Die Obrigkeit hat nicht begriffen, wie es an der Basis aussieht.“

So sind es laut Mixa wieder nicht die Priester bzw. die ausführenden Täter die Schuld sind. Es ist die allgemeine Moral. Wahrscheinlich noch die aufreizende Kleidung der Opfer. So lasset uns doch alle auf die Straßen gehen und wild umher huren. Warum sollte man uns dafür verurteilen? Die Kirche hat gesagt wir sind nicht schuld und die Kirche ist doch DIE Moralinstanz im „christlichen Abendland“!
Die Hippies waren es!

Daß Belästigungen vor der Hippiezeit als selbstverständlich aufgenommen wurden und es niemand gewagt hätte dies jemandem zu melden kommt unserer islamophobe Polemikerin und den Mitläufern die ins gleiche Horn geblasen haben erst gar nicht in den Sinn. Wie es sich gerade anhand der frischen Vorfälle zeigt hatten die Betroffenen sogar in heutigen Zeiten Angst gehabt damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Wer würde ihnen glauben? Nun haben sich inzwischen über 100 Betroffene gemeldet und es werden mehr.

Von der krankhaften Unterdrückung Gott gegebener Gefühle durch den Zölibat wollen wir gar nicht erst anfangen…aber sollten wir nicht von den Leuten die von sich behaupten Sünden vergeben zu können, deren Anführer der angebliche Stellvertreter Gottes auf Erden ist und die angeblich das Monopol auf die Tickets zum Himmel haben ETWAS mehr erwarten als, daß sie irgendwelchen fickgeilen Hippies nachlaufen?

Mehr zum Mixa gibt es z.B. hier.

Der kybelinsche Erguss war wohl sogar dem Stammpublikum zu peinlich so, daß bis eben noch niemand einen Kommentar hinterlassen hat.

In diesem Sinne:

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