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Keine Übereinstimmung über was nochmal?

Einen Titel hat der heutige Erguss nicht bekommen. Ich bin aber sicher er hätte was mit Kreuzfahrern zutun. (Edit: Der nacheditierte Titel unterstreicht nochmal den kommenden Blödsinn…)
Wieder einmal kommt EuropeNews das pseudo News Portal zum wiederkauen islamophober Nachrichten aus der ganzen Welt als Quelle vor. Daneben das (falsch verlinkte) Hamburger Abendblatt (Springer ist des islamophoben bester Freund), auf das auch EuropeNews verlinkt.
Die angebliche Seriosität daraus kann auch nur Pit und ähnliche überzeugen.

Kommen wir zur Nachricht:

Ex-Krichenpräsident Dr. Peter Steinacker ist einer der wenigen vernünftigen Menschen innerhalb der Kirche, die eine einfache Tatsache erkennen. Der Dialog zwischen Christentum und Islam ist nicht möglich.

…schrub es und zitierte das Hamburger Abendblatt darunter:

Ein Dialog über zentrale theologische Fragen bringe nicht weiter, sagte Steinacker in Bonn. Über die unterschiedlichen Gottesverständnisse in Islam und Christentum könne es keine Übereinstimmung geben. „Wir werden uns darüber nicht einig werden“

Da scheint wieder was unter den Tisch gefallen zu sein…mal wieder.
Es kommt nun nach dem Absatz ein Break und dann geht es weiter vom Abendblatt:

Über die unterschiedlichen Gottesverständnisse in Islam und Christentum könne es keine Übereinstimmung geben. „Wir werden uns darüber nicht einig werden“, betonte der evangelische Theologe auf einem Symposium der Stadt Bonn sowie der Kirchen und des Rates der Muslime.

So jetzt sollte es klar sein, dass es um theologische Fragen geht…oder nicht?

Seine Erklärung, dass man vielmehr über das Zusammenleben reden muß, ist möglicherweise auch nur dem Zwang entsprungen, in der Öffentlichkeit keine rigorose Absage dem Islam zu erteilen und somit der Nazikeule keine Chance zu geben.

Denn jeder, der noch an einem Zusammenleben mit den Moslems glaubt, muß die letzten 40 Jahre ausblenden. Ich frage mich, wie das Zusammenleben ab heute aussehen soll,…blah blah yahda

Naja wohl doch nicht.  Textverständnis ist halt nichs für jeden.

Sie steigert sich im weiteren Verlauf wie üblich in ihre Off-Topic Hasstirade die nur noch vom kommentierenden Brain der Szene Pit getopped wird:

Pit schrieb am 15. Dezember 2009 um 01:19

Zusammenleben in Apardheit. Der öffentliche Raum wird minutiös aufgeteilt in Bereiche für Mohammedaner und Bereiche für Normale. Diese Aufteilung wird mit einem lückenlosen Netz von Videokameras absolut überwacht. Auf diese Weise kann bei jeder mohammedanischen Gewalttat festgestellt werden, ob der Mohammedaner die Apardheitsregeln gebrochen hat oder der Normale.  […]

Eigentlich ging es dem Herrn wie schon gesagt und zitiert um theologische Fragen und genauer um einen Streit der zur Verleihung des hessischen Kulturpreises zwischen den christlichen und dem moslemischen Vertreter ausgebrochen war.  Darum ging es:

Den Streit ausgelöst hatte ein umstrittener Aufsatz Kermanis über christliche Kreuze. Der Schriftsteller hatte im Zusammenhang mit der Kreuzestheologie von Gotteslästerung geschrieben, war am Ende seines Aufsatzes aber zu dem Schluss gekommen: „Ich könnte an ein Kreuz glauben.“

Der vernünftige und versöhnliche Ton Kermanis half jedoch vorerst nicht und beinahe wäre die ganze Show ins Wasser gefallen. Der Hauskomiker Hessens Mr. Koch mischte sich ein und schwafelte etwas von einem christlich-jüdischem Staat (komisch wir dachten wir wären eine Republik und kein Gottesstaat), es gab Geschrei und es wurde mit den Zähnen geknirscht. Am Ende war dann doch wieder alles gut…nicht nur das. Kermani spendete 11.500€ des Preisgeldes an die katholische Gemeinde St. Theodor in Köln-Vingst.

Der wichtigste unterschlagene Absatz des Abendblatt Artikels ist jedoch der letzte. Er beschreibt mal wieder treffend die islamophobe Szene und die gesamte Problematik die seit dem 11.09. um den Islam herum aufgeblasen wurde. Weshalb es wohl unserer Demagogin unter den Tisch kehren musste.

Die deutsche Gesellschaft sollte sich nach Ansicht der muslimischen Theologin Hamideh Mohagheghi nicht von Ängsten vor dem Islam beeinflussen lassen. Solche Ängste würden von Politik und Medien geschürt, kritisierte die aus dem Iran stammende Theologin.

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