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Eine Runde Mitleid für Kybeline!

Der Titel unseres Beitrags war der erste Gedanke den wir hatten als wir uns durch diesen Krampf von Beitrag der „Die traurigen Deutschländer-Schicksale und die Nazipropaganda bei FAZ titelt durchgekämpft haben. Während einer von uns das tippt sitzen die anderen immer noch vor dem Artikel und versuchen da eine Struktur zu finden.

Wir fangen mal mit dem an was noch Sinn macht. Nämlich der Artikel der FAZ.
Der erste Teil des Artikels behandelt das Schicksal eines Türken der in Deutschland aufgewachsen und gelebt hat. Nach beruflichem Versagen und einem tiefen Fall in Kriminalität und Drogen zog er in die Türkei wo er nun einen Call Center Job für deutsche Kunden verrichtet.
Der lesenswerte Artikel zeigt, daß Einbürgerung bzw. Anpassung eben nicht nur eine Aufgabe der Einwanderer ist. Sie muss auch auf fruchtbaren Boden fallen. Bei Yavuz Bozca, um den es hier geht passierte das nicht. Er führt auch Beispiele an die die Gründe sehr gut illustrieren.

Tja. Nun ist natürlich auch klar, daß das bei geübten islamophoben Hasspredigern schäumende Wut hervorrufen muss. Man kann doch keinem Vampir ein Spiegel vorhalten! Es geht ja schon gar nicht klar, daß sich überhaupt jemand mit Türken beschäftigt. Schon gar nicht mit Einzelschicksalen aber auch noch etwas positives zu sagen ist ein Sakrileg.

So fangen wir dann mal an mit dem typisch kübelinschen Einleitungs-Abrotzer:

Die Herren und Damen von der FAZ haben ihren Goebels gründlich studiert. Wahrscheinlich in seinem Propaganda-Seminar summa cum laudae absolviert!

So Niveau definiert.
Weiter gehts.

Und so macht man auf professioneller Art Werbung für die millionenhafte türkische Invasion: Man nimmt keine Millionen, denn das würde die breiten Massen der Bürger, denen man das Prototyp „Deutschländer“ verkaufen will, abschrecken. Man nimmt nur einen!

Wir erinnern: der Mann ist in Deutschland gescheitert und lebt nun wieder in der Türkei…bevor man das „Deutschländer“ versteht sollte man noch die Vorgeschichte kennen. Der Mann wurde verurteilt und in die Türkei ausgewiesen wo er nicht zurecht kam weil er nicht vernünftig türkisch sprechen konnte und seine Familie ihn ablehnte. Er ging zum Militär und machte dadurch einen Entzug jedoch:

Der „Deutschländer“, wie in Deutschland aufgewachsene Türken in der Türkei genannt werden, ist er aber geblieben.

Merke: Deutschlänger = nix gut.
Hier erzählt er aus seinem Arbeitsalltag als Call-Center Mitarbeiter:

„Natürlich sage ich am Telefon nicht meinen türkischen Namen. Dann geht doch gleich die Fragerei los, oder es wird aufgelegt“, sagt er. Die Namen Hans und Markus habe er gewählt, weil sie bürgerlich klingen. Den Nachnamen Braun, „weil die deutschen Omis alle rechts sind und braun ihnen deshalb gefällt“.

Oh je. Da landet er einen Volltreffer. Kübeline benässt wieder den Monitor und erheitert uns damit:

Vom Leben gezeichnet sieht Herr Yavuz Bozca aus, der weiß, dass alle deutsche „Omis“ rechts sind und „braun“ (Nazis!) lieben! So richtig, wie ein Indiana Jones oder ein alternder George Clooney um die 40, mit ein paar charmanten Falten, oder Geheimratsecken, oder graumelierten Haaren[…]

Na klingt das für euch nicht auch nach Sehnsucht einer verklemmten Jungfrau?
Tatsächlich kommt das noch einmal später im Text in diese Richtung geweht:

Wie menschlich erscheint uns der Hans-Markus Yavuz. Fast wäre man geneigt, ihn in der Türkei zu besuchen und sich für ihn persönlich einzusetzen, „damit er hierher kommen kann, in meinem Haus, als mein romantisch-exotischer Muslim-Lover.“

Nun? Wir wissen ja in jeder Ironie steckt etwas Wahrheit. Sind wir hier etwa auf die Spur des kybelinschen Islam-Hasses gekommen? Eine verschmähte Liebschaft etwa?

Auf die Oma kommen wir noch.
Es geht erst mal weiter mit der FAZ:

Yavuz Bozca sitzt im Café eines Einkaufszentrums, von dessen Terrasse man den Bosporus sehen kann. Yavuz Bozca hat Mittagspause. Er ist zweiunddreißig Jahre alt, man schätzt ihn leicht auf über vierzig

Nur auf Kübeline kann das wie ein Kompliment wirken denn sie textet:

Eine Terrasse in Istanbul, mit Blick auf den Bosporus, auf den 60 Millionen Dollar Villen der Reichen und Schönen. Inmitten einer 14-Millionenstadt, wo die meisten Slumbewohner ihren Monatsgehalt für einen Kaffee auf einer Solchen Terrasse hinblättern müssen.

Hä? Worauf will die hinaus?? Es wird nicht wirklich klarer. Statt dessen überwirft sich nochmal mit ein paar Wiederholungen die uns weder im FAZ Text noch im Sinn ihrer Hasstirade weiterbringen. Es scheint als hätte sie den Fall des jungen Mannes der inzwischen weder ansehnlich noch glücklich zu sein scheint als Werbung FÜR ein solches Leben aufgegriffen. Selbst wenn, sollte das nicht im Sinne der Hasspredigerin sein, daß die Türken wieder zurück gehen?
Es ist nicht zu fassen aber das ist mehr als nur eine Wahrnehmungsschwäche.
Wir spulen vor zum Artikel über den dritten Türken:

Und dann kommt noch das märchenhafte Einzelschicksal des Teenagers Aziz Tekin, der „will jetzt einfach mal versuchen, Türke zu sein“. Er wirkt so verletztlich, so verloren!

Wieder weht ein feuchter Wind durch Kybies Höschen.
Die Geschichte von Aziz ist schnell erklärt. Einserschüler, Vater erfolgloser Taxifahrer weil Türke, Mutter Vollverschleiert. Sind zurück in die Türkei gezogen nachdem der Vater wegen einer Nichtigkeit Ärger mit dem deutschen Lehrer hatte der ihm nahe legte das Kind abzumelden, was er auch tat. Nun leben sie in einem Ghettovirtel Istanbuls.

Es folgten diverse Absätze voller sinnloser Bezugslosigkeit (wow hab ich eben erfunden). Ein Beispiel: der Artikel beschreibt wie das ehemals Türkische Viertel in dem die Familie in Düsseldorf lebte aufgebessert wurde. Nun würden da auch deutsche wohnen bla. Dazu das Kübeltier:

Oh, das sind aber nicht die bösen Nazi-Omis, dass sind die reichen Multikultis, die eigentlich für die Herren Tekins sich so sehr einsetzen, für sie auf Staatskosten Moscheen und Minaretten bauen wollten, die Sozifutzis, die für die  kleinen kriminellen Yavuz-Yungs Wohlfühltherapien organisieren.

Wir merken: wir sind wieder bei den Nazi-Omis. Zu denen gab es bisher noch kein vernünftiges Conter. Wir erinenrn uns es ging damals um jemand ganz anderes. Jemand der sein Geld am Telefon verdient. Durch Kalte Akquise. Es ist schon anzunehmen, daß er weiß wovon er redet. Oder können sie sich vorstellen, daß Kübeline auch nur eine Sekunde mit einem Yavuz sprechen würde?

Die Omis kommen später nochmal vor:

Und irgendwo in eurem Unterbewußtsein ist hoffentlich hängen geblieben, dass alle Nazi-Omis deutschlands  „braun“ lieben, mit Naziparollen sich alles andrehen lassen.

Alles klar? Sie hetzt und will damit beweisen, daß sonst niemand hetzt. Crazy.

Nun geht das Material zu Ende. Sie zitiert nochmal die FAZ in der steht wie es der Familie nach dem 11. September in Deutschland erging. Es deckt sich perfekt mit dem was dieses Blog so von sich gibt. Es ist auch genau das was man von Kybeline und & Friends erwartet. Unter anderem wird aufgezeigt wie der Vater erfolglos versucht hat eine Metzgerei auf zumachen. Die Läden waren am Telefon alle verfügbar. Sobald er da auftauchte waren sie aber plötzlich alle vergeben. Ist es nicht EXAKT im Sinne der islamophoben? Wie oft haben wir sie schon über türkische Läden heulen sehen? Unvergesslich Kybelines Rundgang durch Berlin.
Dennoch kommt natürlich unser Kübelmonster am Ende zu einem gaaanz anderen Schluss:

Ich hoffe, dass diese drei Weihnachtsmärchen der Nazi-Propagandisten von der FAZ  euch gefallen haben. Wie Ali Baba aus 1001 Nacht!

Wo die NAZI Propaganda war hat sie leider noch nicht erklärt. Es sei den es sollte die Oma sein aber wo ist der Sinn darin als Nazi andere als Nazi zu beschimpfen?!

Ihr habt auch gelehrnt, dass die deutschen Schullehrerinnen sich erdreisten, wegen Kleinigkeiten mit frommen Muslim Männern zu streiten. Weil sie sich um ihren blöden Vorschriften mehr kümmern, als um den Seelenzustand des Herrn Tekin.

Mal ein hauch haltlosen Schwachsinns. Keiner weiß was da passiert ist. Klar ist, daß der Junge ein Einser Schüler war. Da eine Schulabmeldung nahe zulegen kann pädagogisch nicht richtig sein. Egal wie groß der Streit zwischen ihr und dem Vater war.

Tja und jetzt, wann immer sie in eine Sackgasse gerät kommt der JOKER. Kybelines Freunde die eine nie endende Vorlagenmaschinerie zu sein scheinen. Dieses mal soll es eine Sinn befreite Mitleidsnummer zur Nazi-Oma von oben werden:

Es könnte zum Beispiel eine sein, wie meine Nachbarin, deren Mann erst vor ein paar Wochen gestorben ist? Sie haben ein Leben lang gearbeitet, Geld für ihre alte Tage gesparrt, damit vernünftig gewirtschaftet – aber was sie nicht berechnet hatten, waren die ständig steigende Kosten im Gesundheitswesen. Und jetzt, da er so lange Pflegefall war, ist ihr nicht mehr viel vom Ersparten geblieben. Was, wenn sie eben so eine deutsche Nazi-Oma ist?

Ist das nicht putzig? Sie fängt nun genauso an wie die FAZ. Sie macht exakt das gleiche was sie bei der FAZ beanstandet hat. Mit einem Unterschied….die Oma hat sehr wahrscheinlich nie existiert. Aber selbst wenn: was ist mit ihr? Was soll uns das sagen? Wo ist die Botschaft? Sie war es oder sie war es nicht und was? Wurde sie von Callcentern angerufen? Hatte sie einen türkischen Callboy? Wir werden es nie erfahren aber Hauptsache mal dazwischen geschmissen.

„Braun“ ist in diesem Artikel nicht mehr „rechtsextremistisch“ – braun sind alle reifen deutschen Frauen!

Jo is jut Kübi…einmal tief durch atmen. Wir wissen ja. Keiner ist so braun und unreif wie du.

Um jetzt auch noch die Metzgereigeschichte des Vaters zu „entkräften“ kommt jetzt nochmal der Kybeline & Friends Joker ins Spiel. Wieder sind es irgendwelche Bekannten:

Vielleicht könnte die Antwort so lauten, wie bei einem Bekannten von mir: Er hatte eine Wohnung an einem Herrn Özguz vermietet, jetzt hat er inzwischen ein paar Tausende Gerichtskosten, Anwaltskosten, Räumungskosten, eine Bruchbude von einer Wohnung und ein paar Zigtausende an Schulden! Oder ein anderer, dessen Mieter auf einmal über die Gärten gejagt wurde. Von der BKA, wegen Drogenhandel.

Blablah yahda sie steigert sich ins unermessliche. Fehlt nur noch, daß er am Ende ein Flugzeug ins WTC geflogen hat. Jetzt solle mir einer mal ernsthaft erzählen Kübeline wäre keine von diesen Nazi-Omas…
Ach ja wie heißt der Mann nochmal? Özguz? Welch ein uuuunglaublicher Zufall:

Verantwortliche Betreiber des Muslim-Markts sind die türkischstämmigen Brüder Dr. Yavuz Özoguz und Gürhan Özoguz.

Tja bei Kübie heißt es halt: besser schlecht gelogen als nichts gesagt.
In ihrem Wahn der das Gehirn inzwischen vollkommen lahm gelegt hat spuckt sie noch einmal den Göbels in die Runde:

Deutsche Einzelschicksale sind nicht die Rede Wert! Ja, sie sind gar schädlich. Man stelle sich nur vor, Goebels hätte sich darauf eingelassen, die Einzelschicksale der Juden detailliert darzustellen. Oder jeden einzelnen Polen gezeigt, kurz vor der Invasion Polens?

Also wir versuchen das mal zu begreifen. Die FAZ = Göbels, Nazis.
Aber wenn Göbels über deutsche Einzelschicksale berichten würde (bzw. NICHT über türkische)  wäre er ein guter Göbels?

Die goldene Regel der Propaganda besagen: Nahaufnahme, Einzelschicksal von denen, die wir positiv darstellen wollen. Unpersönliche Fernaufnahme, möglichst eine breite, unpersönliche Masse derer, für die wir keinesfalls für Sympathie werben wollen.  Deswegen werdet ihr von euch und euren Nachbarn kaum Einzelschicksale in den Propagandamedien goebelscher Art lesen.

Ja wie gut haben wir das bei dir gelernt Kübeline. Wie heißt es doch bei dir in jedem einzelnen Artikel? DIE Antifa, DIE Linken, DIE Moslems/Mohammedaner und auf der anderen Seite DER arme Deutsche. Das Einzelopfer einer Bewegung/Verschwörung.

Interessant an der Stelle ist, daß Kybeline den mittleren Teil des FAZ Artikels übergangen hat. Es geht darin um eine türkische Frau und sie killt in wenigen Absätzen so viele von Kübelines Klischees, daß diese beim lesen vom Stuhl gefallen sein muss.

Pinar Kilic ist eine selbstbewusste Frau von zweiunddreißig Jahren. Sie trägt ihre Haare so blond, wie sie eigentlich nicht sind. Aber wenn in Deutschland jemand zu ihr sagte, dass sie deutsch sei, hat sie das gestört. Pinar Kilic fühlte sich als Türkin. In Istanbul dagegen weist sie gern auf den deutschen Anteil ihres Lebens hin. Kemerburgaz heißt der Vorort der Sechzehn-Millionen-Stadt, in der sich Pinar Kilic vor einigen Monaten eine Eigentumswohnung gekauft hat[…]

Wie merkwürdig oder? Während Kübeline uns oben krampfhaft versucht hat einzureden die FAZ würde das Schicksal der 2 andern Türken gut reden obwohl es diesen tatsächlich schlecht ging, geht es dieser Türkin gut und von Kybeline kommt nichts? Wie kann das sein?

Würde Pilar Kilic einem Integrationsbeauftragten von ihrer Kindheit und Jugend erzählen, er riebe sich vor Freude die Hände. Sie wuchs behütet in der hessischen Provinz auf, sie ging in den Kindergarten, die Grundschule, auf das Gymnasium, sie hatte deutsche Freunde[…]

Die Eltern halfen ihr in der Schule, zu Hause aber sprachen sie türkisch mit ihr, nur mit ihrem Bruder sprach sie heimlich deutsch.[…]

Unfassbar!! Wie kann so was sein? Sie ist doch ein Teil der Muselweltverschwörung! Sie hat sich zu vermummen und Terroristen zu gebären! Warum kann die deutsch?! Wo ist der Knoblauch?
Tja so ein Scheiß aber auch.
Wir empfehlen den Beitrag zu Ende zu lesen. Frau Kilic zeigt wie schwer es ihr trotzdem fiel mit verbohrten Rassisten in Deutschland zurecht zu kommen und sie deshalb auszog in ein Land in dem sie nicht zuerst nach ihrem Namen beurteilt wird.

Was haben wir von diesem langen Erguss Kübelines gelernt?
Wir haben gelernt, daß die Phobie nicht nur blind sondern auch dumm macht.
Es ist dennoch immer wieder unfassbar wie diese Person es schafft so viel eigenen Text zu verfassen ohne den Quelltext erfasst zu haben und ohne wirklich etwas zu sagen.
Was wir uns fragen ist ob überhaupt jemand aus ihrem Gefolge diesen Müll durchlesen wird.
Den FAZ Artikel werden sie sicher nicht lesen. Da sind zu wenige Bilder drin…

In diesem Sinne:

  1. logos
    17. Dezember 2009 um 19:12

    Über schlechten Geschmack lässt sich nicht streiten.
    Du bist von der Strasse. Man kriegt Dich zwar weg von der Strasse.
    Aber, und das ist important, keine Macht der Welt bringt die Strasse aus Dir heraus. Das Foto passt perfekt zu Dir und Deinen Mistgabel Händen, Du weisst schon, wenn Daumen und Zeigefinger so angeordnet sind, wie bei Dir. Deine Vorfahren hatten sehr lange mit der Mitstgabel zu tun und das ist die Rache der Gene.
    Mach Dir nichts draus aber versteck zukünftig besser Deine wirklichen hässlich groben Hände mit den männlichen Fingernägeln. Dann wird’s schon gehen.

  2. 17. Dezember 2009 um 19:24

    Welcher von uns jetzt? Also ich find einer hat wirklich sexy Hände :p

  3. icecoke
    18. März 2011 um 10:49

    Sexy Hände, sexy Beine – offensichtlich sexy Frau. Und dann noch was in der Birne! Wenn das von der Strasse kommt, will ich dahin ziehen!

    LG icecoke

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