Startseite > The Stuff > Obama Weirdwashing die X-te

Obama Weirdwashing die X-te

Hohoho von draußen vom Walde komme ich her; ich muss euch sagen, es schwachsinnt sehr.

Unser absolutes Lieblings Topic der islamophoben Internationalen ist Obama. Eine unendliche Geschichte.  Was hat das Pack, zusammen mit der religiösen und rechten in den USA schon zu dem Thema auf die Beine gestellt. Vom Nicht-Amerikaner zum Antichrist. Alles da. Es wird ihnen aber auch nie langweilig. So auch unserem Kübeltier in ihrem neuesten Erbrochenem. Schon der Titel berührt die Kampfesseele eines jeden vor dem Computer kauernden Phobikers: In der Welt des Verrats: “Barack Obama: Die Politik der Hypokrisie und des Zynismus”

Uuuh can you feel it?

YES WE CAN!

Heutige Basis für das Schwachmatensüppchen ist der Telegraph Autor Toby Harnden.
Der gute Toby ist letztens berühmt geworden als er sich beschwerte, daß Obama der Queen einen ipod geschenkt hat obwohl diese schon einen habe. Was sich, mal abgesehen von der absoluten Irrelevanz  auch noch als unwahr raus gestellt hatte. Auch bis heute scheint der gute Harnden eine große Liebe zu Obama entwickelt zu haben er schreibt nämlich über nichts anderes mehr (unser fav: Sarah Palin – Is she more of a threat to Oprah than Obama?). Als wieder kauernder Polemiker und Verschwörungstheoretiker ist er deshalb natürlich eine oft zitierte Quelle in der islamophoben Szene, so auch in unserer Lieblingsgosse Kybelines Blog.

Wir fangen wie üblich mit einem Aufgeiler der die Erwartungshaltung der Überschrift erfüllen muss:

Der britische Telegraph-Kolumnist Toby Harnden schreibt über Obama, dass dieser ein Hypokrit und ein Zyniker sei. Während es bei der Clinton-Regierung in Ordnung war, über Sex zu lügen, ist der Obama-Regierung in Ordnung, über die Regierungsgeschäfte zu lügen.

Oh ja wir erinnern uns noch zu gut an dieses schreckliche Debakel. Die Welt hielt ihren Atem an als dieser FULMINANTE Skandal mit Monika L. passierte. Tausende Menschen starben dabei in sinnlosen Gefechten, unnütze Sicherheitsvorkehrungen und andauernde Panik halten heute noch die Welt in Angst und Schrecken…oh hm haben wir da was durcheinander Gebracht? Fragen wir mal Mr.Brain:

Well, mal ehrlich. Wer kann sich da noch genau daran erinnern was der Affe verzapft hat? Es war so viel, da werden noch viele Bücher zu raus kommen. Wir wissen nur eines: Das WAR Sperma auf Monys Jacke!

Kommen wir wieder zum Thema…*hust*. Jedenfalls nimmt nun  der gute Toby vom Telegraph und unser kopierendes Küblmonster sich einen Demokraten vor um ihn zu schützen. Jaja, riecht nach Fisch aber hey, irgendwie muss man sich ja die Themen verschaffen.

Es geht nun also um Greg Craig, der ulkiger Weise damals während der weltbewegenden Blowjobaffäre Clintons als Anwalt sein Amtsenthebungsverfahren verhindern wollte. Also der beste Freund des Islamophobikers so zu sagen.

Obama hatte ihn zuerst mit der Auflösung von Guantanamo beauftragt. Vor einem Jahr hatte Obama versprochen, binnen einem Jahr Guantanamo aufzulösen. Er kann sein Versprechen nicht halten. Hierfür benutzt er Craig als Sündenbock. Er schmeißt ihn einfach raus.

Hm komisch. Das liest sich u.a. bei CNN noch etwas anders:

As the White House’s top lawyer, Craig was pivotal in advising Obama to sign an executive order during his first week in office promising to shut the prison by the end of January 2010.

Das kennen wir von den Republikanern natürlich nicht. Die füttern ihre Leute lieber mit Blödsinn bis sie vor Scham freiwillig gehen.

Whatever. Es geht weiter in diesem, von Quellen befreiten Blabla-Beitrag mit weiteren Bahnbrechenden Verschwörungen:

Heute wissen wir von seinem Wahl-Manager David Plouffe, dass es das Obama-Team war, das die verheerende Nachricht über seinen Kandidaten-Rivalen John Edwards bei derselben Partei, bei den Demokraten, hinaussickern ließ, dass dieser 400 Dollar für einen Haarschnitt ausgegeben hatte.

Mal wieder muss man an dieser Stelle zuerst das Gehirn abschalten um dieses Niveau und die Irrelevanz dieser Bahnbrechende Information zu ignorieren. Also dieser Plouffe der ja der Chefmanager der Kampagne war hat nun nach dem Sieg keinen Platz in der Administration bekommen. Pissed wie er ist schreibt er also ein Buch „The Audacity to Win: The Inside Story and Lessons of Barack Obama’s Historic Victory,“ und das schlimmste was dabei hochkommt ist der 400$ Haarschnitt. Eine Story die er, da er ja wie schon gesagt der Chefmanager der PR war wohl selber abgesegnet wenn nicht erfunden hat…das wird einfach immer härter mit dem Obama hier.

Weiter von Kübeline:

Der vermeintlich post-partisanmäßige Obama arbeitet jetzt in Washington mit einem Einparteien-System, aus dem die Republikaner hinausgeekelt wurden. Seine große Wahlspender wohnen in luxuriösen Residenzen überall in der Welt.

Nun hat natürlich weder Kybeline noch der Toby auch nur einen Hauch an Quelle für diesen Schwachsinn. Wir können uns aber gut vorstellen woher das kommt.  Denn im US 2 Parteiensystem haben die Demokraten im Moment im Repräsentantenhaus und im Senat (und somit im Kongress) die Mehrheit der Sitze. Das haben sie aber auch schon seit 2006. Zu der Spendenshow der Amis sollte man eigentlich nichts sagen. Reich sind die Top Spender alle. Ein Blick auf McCains best of ist dennoch sehr interessant:

Merrill Lynch $373,595
Citigroup Inc $322,051
Morgan Stanley     $273,452
Goldman Sachs     $230,095
JPMorgan Chase & Co     $228,107
US Government $208,379
AT&T Inc     $201,438
Wachovia Corp     $195,063
UBS AG     $192,493
Credit Suisse Group $183,353
PricewaterhouseCoopers     $167,900
US Army $167,820
Bank of America     $166,026
Gibson, Dunn & Crutcher     $159,596
Blank Rome LLP     $154,226
Greenberg Traurig LLP     $146,437
US Dept of Defense $144,105
FedEx Corp     $131,974
Bear Stearns     $117,498
Lehman Brothers $114,357

Einige Namen sollten euch vom letzten Crash bekannt vorkommen. Lustigerweise taucht hier auch noch 3x die US Regierung selbst auf.  Stinky stinky. Die Obama Top List gibt es btw hier.

Während er Transparenz versprochen hatte, ist heute alles undurchsichtig.

Wir wünschten uns, Kübelines Artikel wären nur halb so undurchsichtig und unverständlich wie die Politik Obamas…dann müssten wir nicht so manches mal zusammen über Kübels Blog sitzen nur um nach Sinn und Verstand suchen.

Tja das war es leider auch schon. Die Luft ist raus. Der Enthusiasmus aus dem Titel und dem Einleitungssatz sind verfolgen. Was übrig bleibt ist doch mal wieder ein Haufen Schutt wirrer Gedanken zweier Verschwörungstheoretiker. Das Kübeltier schickt uns in den Feierabend mit einem hauch Insiderei von ihren illuminierten Friends:

Ich habe selber noch keine Vorstellung von diesem Einparteiensystem in Washington. Aber es ist genau dasselbe, was Robert Spencer uns bei einem Privatgespräch am 4. Oktober in Berlin gesagt hat. Und wenn es so ist, muss es sehr übel aussehen. Spencer sagte, dass es keine republikanische Opposition mehr gibt, Obama hätte diese ausgeschaltet.

Das erinnerte uns an eine Simpsons folge:

In diesem Sinne: Heil Eris!

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: