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Die Islamophobe Wäscherei

Um den neuesten Erguss des Kübelmonsters zu verstehen benötigt es eines kurzen Vorspiels.

Es gibt zwei Arten der Islamophoben.

Es gibt den der aus der rechten Szene dort rein gerutscht ist weil er damit nun auch wieder am Stammtisch platz nehmen kann. Er kann auch wieder normale Klamotten tragen und muss sich nicht nur in Gruppen in der Stadt bewegen aus Angst von einer der Gegengruppen angefallen zu werden. Dieser Offene-Islamophobiker steht zu seiner sonst auch rechten Einstellung und hat kein Problem damit auch mal mit rechten Parolen um sich zu werfen wenn die Vorlage passt. Er hat die üblichen Probleme mit Juden und ist stolz drauf ein Rassist zu sein. Häufig kommt es bei kritischen Themen wie z.B. der Schächtung zu Reibereien mit anderen Islamohoben da er der Meinung ist man sollte auch den Juden das Schächten verbieten. Die Streitthemen werden deshalb auf Inter-Islamophoben Portalen vermieden um den Burgfrieden nicht zu stören. Die Denkweise der Offenen-Islamophobiker ist gerade heraus. Er kann mit Verschwörungstheorien die mehr als um eine Ecke gehen nichts anfangen und wird diese simplifizieren.

Die zweite, und viel größere Gruppe sind die Illuminierten-Islamophobiker [I-I]. Sie sind der Meinung in der Islamophobie eine Art Erleuchtung erfahren zu haben. Sie sehen sich nicht mehr als normale Bürger für die sie bereits viele Alternativnamen gefunden haben (Dhimmie, Gutmensch, Linksfaschist, etc.) sondern als eine höhere Lebensform. Ihre Kirche ist PI-News. PI liefert alle „Hintergrund“ -informationen die sie brauchen und zwar NUR die die sie brauchen. Die anderen werden als linke Propaganda von der Wahrnehmung abgestoßen. Die gestörte Wahrnehmung ist auch das Hauptkriterium welches ihn vom Offenen-Islamophobiker unterscheidet. Der illuminierte-Islamophobiker ist vollkommen unfähig aus seinem Schwarz-Weiss denken hinaus auszubrechen. Wie ein Vampir vor dem Spiegel ist er nicht zur Selbstreflektion fähig. Das führt zu etwas was man sonst von politisch/religiösen Gruppierungen nicht kannte: Sie versuchen sich jeglicher Definition ihrer Gruppe zu entziehen. So würde er sich nie als Rassist bezeichnen. Nennt man ihn einen Islamophobiker, so muss man mit der automatischen Antwort „Linksfaschist“ rechnen. Der Illuminierte-Islamophobiker steht einfach über den Dingen. Er ist mehr als rechts. Er ist die pure Weisheit. Jegliche Kritik an den ständig aufkommenden Logikfehlern prallen von ihm ab. Ab einer bestimmten Stufe der Selbstüberschätzung gibt es für den Erleuchteten einfach kein zurück mehr. Jegliches Zugeständnis würde dieses Bild zusammenbrechen lassen. Dazu muss es aber so gut wie nie kommen da der  [I-I] fähig ist aus praktisch jeglicher Geschichte eine islamische Weltverschwörung zu designen. Das Ziel des Illuminierten-Islamophobikers ist, daß jeder seine unendliche Weisheit anerkennen möge. Vor allem aber die Islamophoben der Offenen Gruppe. Diese Islamophoben können nämlich dazu führen, daß auch der normale Bürger ihre Pseudoerleuchtung als eine simple rassistische Abart erkennen würde. So passiert es manchmal, daß der [I-I] sich kurzzeitig von PI-News distanziert.

Unser Kübelmonster gehört natürlich zur Gruppe der Illuminierten-Islamophobiker. Trotz ihrer schon sehr offenen Hassanfälle die sie gelegentlich überkommen muss dieses Bild natürlich gepflegt werden. So sehen wir gelegentlich ein „Rechtfertigungs-Thema“ bei Kübeline aufpoppen. Zum heutigen muss man noch etwas über die Definition des „Rassismus“ in der Illuminierten-Islamophobiker Gruppe wissen:

Der Rassismus an sich definiert sich für diese Gruppe nur über zwei Beispiele: Rassisten sind Leute die: a) Juden hassen oder b) Dunkel- bis Schwarzhäutige hassen. Ende.

Da Sie ja nicht in diese Gruppe fallen sind sie natürlich auch keine Rassisten. Das unterstreicht unser Kübelmonster heute in ihrem üblichen Hinterhofrassismus indem sie Titelt: „Der schwarze “Rassist” bei EDL – wenn die “Rassismuskeule” Amok läuft“

Es folgen nun in der Einleitung die Gründe warum Sie diesen Beitrag überhaupt erstellt hat. Es dient nämlich dazu ihre braune Weste zu waschen und die phösen „anderen“ die Sie immer als Rassistin bezeichnen lügen zu strafen. Wir beginnen mit zusammenhanglosen Hasstriaden in weirder Grammatulgie:

Die Gutmenschen scheinen sich immer mehr in die Ecke gedrängt zu fühlen, wie die Ratten. Und sie reagieren genau so, wie die Verhaltensforschung bei o. g. Tieren es beschreibt: Sie beißen wild um sich, sie greifen an, ohne jegliche Kontrolle, ohne jeglichen Regeln. Sie schwingen willkürlich mit der Nazikeule und Rassismuskeule um sich und treffen die Luft, die Gegner, oder mal sich selber. Manchmal treffen sie diejenigen, die sie von den „Nazis“, „Ausländerfeinden“ und „Rassisten“ beschützen möchten.

Hierzulande keifen diese wildgewordenen Gutmenschen gegen allen Islamkritikern, seien diese noch mal so korrekt und fehlerfrei in ihrer Gesinnung und Beweisführung. Und gleichzeitig bedienen diese wildgewordene Gutmenschen sich von Mitteln, bei denen  vielleicht manche abgestempelten, notorischen Nazis und Rassisten vor Scham rot werden würden.

So Sabber abgewischt. Hosen zu. Kommen wir zum Thema:

Hier kommt jetzt ein schönes Beispiel auf derselben Linie aus Großbritannien. Der EDL wird von diesen wildgewordenen islamophilen Herrschern über die öffentliche Meinung Rassismus vorgeworfen. Darüber lacht sich ein Mitglied der EDL fast zu Tode. Er sagt, er ist dann der erste schwarze Rassist in Großbritannien, der gegen sich selber und seine eigene Hautfarbe kämpft.

Da wie wir oben schon beschrieben haben der Rassismus diese Szenerie nicht vorsieht dreht der geübte Islamophobiker dies für seine eigenen Zwecke um.

Wir wollen an dieser Stelle den Begriff des Rassismus bzw. der Xenophobie (Fremdenangst) mit Hilfe gängiger Mittel erklären. Nämlich mit Hilfe der Enzyklopädie. Hier zuerst WikiPedia:

Rassismus entspringt einer Denkweise, wodurch «sie» sich von «uns» dauerhaft unterscheiden, ohne dass es die Möglichkeit gäbe, die Unterschiede zu überbrücken. Dieses Gefühl der Differenz liefert ein Motiv beziehungsweise eine Rechtfertigung dafür, dass «wir» unseren Machtvorteil einsetzen, um den ethnorassisch Anderen auf eine Weise zu behandeln, die wir als grausam oder ungerecht ansehen würden, wenn Mitglieder unserer eigenen Gruppe davon betroffen wären

[…]

Nicht die «Differenz», sondern bereits das „Gefühl der Differenz“ dient – nach Fredrickson – Rassisten als Motiv zur Machtausübung, bzw. als Rechtfertigung um „ethnorassisch Andere“ grausam oder ungerecht zu behandeln. Zur Konstruktion von «wir» und «sie» bedarf es keines realen Unterschiedes, es reicht bereits ein «gefühlter Unterschied».

Kommt euch das irgendwie bekannt vor? Nicht? Weiter:

Von der Xenophobie nimmt man dagegen an, dass sie keine Rassenbegriffe kennt, sondern eher einen Ethnopluralismus befördert. Man nimmt auch an, dass rassistisch denkenden Menschen häufig nicht bewusst ist, dass sie rassistisch denken, was gleichzeitig impliziert, dass sie ihre Wahrnehmungen nicht mit dem Begriff „Rasse“ verbinden.

Alles soziale Handeln ist kulturell überformt, d. h. kollektive Distanz und Feindseligkeit ist erworbene Grundstimmung (siehe auch Mentalität einer Gesellschaft). Dennoch werden Behauptungen aufgestellt, nach denen sogenannte Stammesgesellschaften, aber auch ländliche Gesellschaften mit Grundbesitzerstrukturen, deren Traditionen stark auf fixierten Regeln beruhen würden, Neubürgern gegenüber eher zurückhaltend bis ablehnend eingestellt sein. Vielfach werden dieselben Gesellschaften als ausgesprochen gastfreundlich dargestellt; handeltreibende Kulturen (wie das antike Griechenland – vgl. Homer, Herodot oder Aischylos) gelten in diesen Konstruktionen als eher vorurteilsarm. Auch die vorherrschende Religion habe großen Einfluss auf die beobachtbare Haltung gegenüber „Fremden“. Ein vergleichbar langsamer sozialer Wandel begünstige xenophobe Reaktionen.

So erklären sich auch die Namen der islamophoben Gruppen. Sie sind dann nicht GEGEN eine bestimmte Gruppe sondern PRO Köln/NRW/whatever oder eben wie im obigen Beispiel die English Defence League

Noch einmal von anderer Quelle:

By the 19th century, racism had matured and spread around the world. In many nations, leaders began to think of the ethnic components of their own societies, usually religious or language groups, in racial terms and to designate higher and lower races.

[…]

In the last half of the 20th century many conflicts around the world were interpreted in racial terms even though their origins were in the ethnic hostilities that have long characterized many human societies (e.g., Arabs and Jews, English and Irish). Racism reflects an acceptance of the deepest forms and degrees of divisiveness and carries the implication that differences among groups are so great that they cannot be transcended.

Oder auch hier:

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges haben sich Erscheinungsformen und Ideologie des Rassismus entscheidend verändert. Mehr und mehr werden genetisch-biologische Argumentationen von verhaltensbiologischen und kulturalistischen abgelöst. Die kulturelle Identität des eigenen Volkes soll gegen „Überfremdung” bewahrt werden. Diese neue Form rassistischer Konzeptionalisierung von Welt, die als „differenzialistischer Rassismus” (Pierre-Andre Tuguieff) bezeichnet wird, fand in den neunziger Jahren vielfältigen Ausdruck in den Schriften der „neuen Rechten”.

Nun wird es erst richtig interessant. Der Rassismusbegriff der Islamophoben geht auf eine bestimmte Zeit zurück. Wir sprechen hier von der Zeit in der der Rassismus im Sinne des vorbelasteten Wortes „RASSE“ benutzt wurde. Der Islamophobiker wird auf den Rassismusvorwurf auch oft damit argumentieren, daß der Moslem ja kein Teil einer RASSE ist. Nun, für uns gibt es nichts was die rechte Basis dieser Bewegung besser umschreibt als diese Aussagedenn man muss ja zuerst den Begriff der RASSE als wahr akzeptieren um so zu argumentieren.

Wir zitieren hierzu mal Encarta:

In den fünfziger und sechziger Jahren haben Biologen und Anthropologen im Auftrag der UNESCO den Beweis erbracht, dass die rassistischen Barbareien des nationalsozialistischen Regimes auf wissenschaftlich unhaltbaren Prämissen beruhten. Unterschiede innerhalb der einzelnen wie auch immer definierten „Rassen” stellten sich regelmäßig als größer heraus als die Unterschiede zwischen den vermeintlichen Rassen.

Somit ist die Geschichte des „Schwarzen“ in einer Islamophoben Armee (We also cited EDL supporters‘ own words, including a video on YouTube describing them as „the most organised and ruthless street army in the country“.) zwar traurig aber nicht so traurig wie die kläglichen Versuche Kübelinchens sich damit vom Rassismus zu distanzieren.

Dazu fällt mir noch einer ein:

„Wer ist der größere Tor? Der Tor oder der Tor, der ihm folgt? „

In diesem Sinne:

Möge der Saft mit euch sein!

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