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Mu. Unask the Question

Es gehört zu den kunstvolleren Griffen der Propagandisten aus dem Nichts einen Hetzartikel zu generieren.

Das heutige Opfer ist Welt.de. Ja Sie lesen richtig.

Die gängigste Quelle für islamophobe Artikel wird selbst zum Zielobjekt und man kann hier wieder wunderbar beobachten wie selektive Wahrnehmung funktioniert.

Nur einmal kann man die Unterlegenheit der christlichen Gebärquote  einer anderen Religionskultur gegenüber ansprechen, ohne dass es politisch inkorrekt wirkt: In der Rivalität zwischen den palästinensischen Christinnen und den israelischen Jüdinnen:

Und wie hoch ist die Gebärquote der Mohammedanerinnen dort? Warum wird sie im Artikel verschwiegen?

Quelle

Im Artikel „Immer weniger Schäfchen im Heiligen Land“ geht es eigentlich darum, daß es immer weniger Christen in Israel gibt. Unter anderem wird dort auch die Geburtenrate der grössten Bevölkerungsgruppe, nämlich der Juden erwähnt.

Das Problem welches Kybeline hier aus der Nase des Artikels zieht ist: es steht nichts über die Geburtenrate der Moslems drin!

Eine Schande. Wo doch jeder islamophobe Gelehrte weiß, daß die größte Waffe der Muselverschwörung die hemmungslose Fortpflanzung ist!

Klar, daß da bei solch einer verblendeten Betrachtung der letzte Absatz des Artikels irgendwo unter den Tisch gefallen sein musste.

Überraschend gehören viele Christen zu entschiedenen Verfechtern einer arabisch-palästinensischen Identität. Ihr Einfluss in der arabischen Gemeinschaft ist groß: Die christlichen Privatschulen sind bei wohlhabenden muslimischen Familien sehr beliebt, regelmäßig präsentieren sie die landesweit besten Notendurchschnitte und liegen über den Ergebnissen der jüdischen Schulen. Arabische Christen sind Rechtsanwälte, haben hohe Positionen in arabischen Parteien oder in Menschenrechtsorganisationen. Das ist in Israel nicht anders als in den Palästinensergebieten. So stammte der inzwischen verstorbene Intellektuelle Edward Said ebenso aus einer christlichen Familie wie der Gründer der Terrororganisation Volksfront für die Befreiung Palästinas, George Habash.

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