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Archive for Februar 2010

Nobody expects the web2.0 Inquisition

16. Februar 2010 2 Kommentare

Der heutige Beitrag soll mal einen kritischen Blick darauf werfen wie das Internet, Soziale Netzwerke und Blogger zu Massenmedialen Fehlergüssen mit erheblichen Konsequenzen für die realen Opfer führen können.

Der Erguss unserer Demagogin an den das anlehnt behandelt einen Medialen Fallout mit dem einige Medienanstalten sehr viel Geld gemacht haben.
Auf der anderen Seite steht ein Opfer welches noch lange darunter leiden wird. Ironischer Weise kann dieses sogar Opfer der, sich hier aufgeilenden Islamophobin werden.

Es geht um Neda aus dem Iran. Ihr erinnert euch. Das most clicked youtube Video mit dem ganz besonderen gore touch.
Der langsame Tot der jungen Frau flackerte über mehre Wochen über die Mattscheibe wie die fallenden Türme so, daß man unmöglich davon weg oder sich vor den implizierten Gefühlen die das auslöste schützen konnte.

So kennen und lieben wir unsere Medien. Love it or Leave it.

Nun wurde dem anonymen Handycam Voyeur ein Preis verliehen. Naja nicht wirklich ihm. Denn er wird diesen wahrscheinlich sowieso nie abholen können. Eigentlich haben sich die Medien den Preis selbst verliehen. Es wurden ja vor kurzem die Besten Pressefotos ausgezeichnet.  Auch hier ist eine iranische Frau das Thema.
Nun ist es das beste Handyvideo. Man was haben sie damals an Kohle gescheffelt.

Klar die Aufmerksamkeit auf den Konflikt hat es tatsächlich geweckt. Jedoch bei wem? Wer hatte die tagelangen Proteste davor übersehen können?  Wer hat den auf den Gore-Factor gewartet um Aufmerksamkeit zu heucheln?

Das würde heute keiner mehr zugeben. Aber es hat seinen Zweck erfüllt.

Es gibt jedoch ein kleines Problem. Das ist die Geschichte von Neda Soltani.
Eine Frau die heute als Asylbewerberin irgendwo bei Frankfurt am Main lebt weil sie nicht mehr im Iran weiterleben kann.

Das zweite Leben der Neda Soltani

Zeitungen, TV-Sender und Blogs zeigten ihr Bild: Angeblich war sie die Demonstrantin, die bei den Unruhen in Iran getötet wurde. Aber es war eine Verwechslung, Neda Soltani lebt – als Asylsuchende in Deutschland – und kann nicht mehr in ihre Heimat zurück.

(Kein Wunder, daß meist lieber die blutende Leiche gezeigt wird. Da brechen ja Welten zusammen…)

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Kurz Verblödet

15. Februar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Während wir noch den vorherigen Beitrag tippten hat die Kübelistin doch glatt geschafft drei hirnlose Ergüsse zu produzieren. Wir hängen eindeutig hinterher…

Deshalb nur kurz…

Erster Erguss:

Gestern meldete Beirut, dass die libanesischen Streitmächte israelische Flugzeuge beschossen haben. Die deutsprachigen Aufmacher drehen es natürlich um: Israelische Flugzeuge verletzten libanesischen Luftraum.

Titel sind sehr wichtig, denn die meisten Leute lesen nur die Titel von Meldungen.

Lebanese troops open fire on Israeli warplanes (World AP)

Israelische Kampfflugzeuge verletzen Luftraum (österreichischer Standard)

[...]

Ich finde, der österreischische Standard ist entweder selber sehr naiv oder hält seine Leser dafür, wenn man ihnen jetzt den Konflikt mit Libanon losgelöst vom syrischen Konflikt präsentiert.

Wir klicken mal die “englische Quelle” an und lesen mehr als den Titel…nämlich den ersten Absatz:

BEIRUT — Lebanese troops opened fire Sunday on four Israeli warplanes that flew into Lebanese airspace, the army said.

Peinlich.

Zweiter Erguss:

Ein Hoch auf die Polizei! Die erste Goldmedaille holt Polizeimeister-Anwärter Felix Loch. Und er ist genau so echt wie das Gold (nicht wie die fanzösische Fußballmanschaft):


Haha die sind so schwarz…oh man. Wie tief kann diese Demagogin noch in der braunen Gülle absaufen?

Dritter Erguss:

Zuerst die Pressemitteilung:

Mehrere Jugendliche haben bei einem Fastnachtsumzug in Frankenthal Polizisten angegriffen. Ein 17-Jähriger sei gestern Nachmittag zunächst einem Beamten in den Rücken gesprungen und habe ihn so zu Fall gebracht, teilte die Polizei heute mit.

Kybelines erwählte Quelle zu dieser Meldung sollte man auch mal gesehen haben.
Dazu kommentiert es dann:

Für Ortsunkundige: Frankenthal ist eine kleine Stadt westlich von Mannheim. Erst vor ein paar Wochen berichteten wir von einer verabredeten türkischen Massenschlägerei aus Grünstadt bei Frankenthal.

Na das muss doch zusammenhängen! Grünstadt sofort absperren! Potenzielle Sharia Zone!

Oder auch nicht. Wir lesen mal woanders:

Die Polizei brachte den 17-Jährigen sowie seine beiden Kumpane, einen 14-jährigen Frankenthaler sowie einen 19-jährigen Wormser, zur Polizeiinspektion. Da die beiden Älteren alkoholisiert waren, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Klingt eher nicht nach gläubigen Islamisten…Worms und Frankenthal sind eher für ganz andere “Action” bekannt.

In diesem Sinne: Prost!

Marsch der Ungeliebten

15. Februar 2010 Hinterlasse einen Kommentar

Alle Jahre wieder haben es unsere kotbraunen Freunde wieder versammelt um in Dresden auf die Straße zu gehen.

Frei nach dem Motto: “Bääääh ihr habt zurückgebombt!” versuchten sie am Wochenende erfolglos den Dresdner Bahnhof zu verlassen.
Klar, daß die Linken und andere linke Gruppen die Vorlage für sich nutzten aber auch 20.000 Dresdner Bürger gingen auf die Strasse um die Braune Masse von ca. 8000 Mitläufern zu blockieren.

(Linksextreme Kommunistennazis bei der Sturmvorbereitung)

Nun ist es da natürlich klar, daß unser Kübeltier sich da ein paar Worte der schleimigen Verdummung nicht verkneifen kann. So blendet sie wieder:

Die Medien, die mit dem Linken Terror sympathisieren, stellen die Gewaltbereitschaft der Linken als Heldentat zu, oder sie unterdrücken zumindest ihre Bedeutung. Aber die Krawalle in Dresden fanden zwischen den Neonazis und den gewaltbereiten Linken Autonomen ab.

Man merke. Es sind nur Nazis aber gewaltbereite, autonome Linke.  Somit ist schon jetzt klar was man von dem Geschreibsel erwarten kann. Sie muss wohl auch schon lange gegoogled haben um Quellen zu finden die sich irgendwie den linken gegenüber kritisch äußern. Vergeblich. Nicht einmal das islamophobe Fütterportal welt online wollte sich wieder so tief bücken…bisher.

So heißt es verzweifelt bei Kybeline:

Im Lager der ersteren traf man die Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) und im zweiten ein Bündnis, das unter anderem von den Jusos, Gewerkschaften, den Grünen. (Ksta)

Das zweite Lager ist eigentlich heute gewaltätiger, gefährlicher und demokratiefeindlicher als der Erste, die Neonazis

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